Zahnarztpraxis Dr. Annette Kruse in Wesel

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Fr:   08:00-12:00 Uhr

Unsere Kontaktdaten

Zahnarztpraxis Dr. Annette Kruse
Kreuzstr. 36 · 46483 Wesel

Telefon: 0281 - 2 13 40
Fax: 0281 - 2 91 32
E-Mail: dr.annettekruse@web.de

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Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (m/w/d) in Wesel gesucht

Wir wachsen stetig weiter und suchen zur Verstärkung unseres Teams:

Eine/n ZFA (m/w/d)

Lernen Sie in unserer Praxis innovative Behandlungsmethoden kennen und entwickeln Sie sich beruflich weiter. Qualität ist unser oberstes Gebot, daher nehmen wir uns stets Zeit für unsere Patient/innen. Zudem liegt uns die Weiterbildung der Teammitglieder sowie ein respektvolles Miteinander am Herzen.

Wir bieten Ihnen:
  • Eine modern eingerichtete Praxis, die für nachhaltige Zahnheilkunde steht
  • Ein wirklich tolles Team
  • Eine abwechslungsreiche Tätigkeit
  • Geregelte Arbeitszeiten, Überstunden werden entlohnt
  • Regelmäßige Fortbildungen
  • Eine überdurchschnittliche Bezahlung
  • Eine unbefristete Anstellung in Vollzeit

Wir wünschen uns:
  • Freude am Beruf
  • Zuverlässigkeit
  • Ein freundliches und gepflegtes Auftreten
  • Professionelles und selbstständiges Arbeiten
  • Einfühlungsvermögen und ein souveräner Umgang mit unseren Patient/innen
  • Berufserfahrung ist erwünscht

Sie haben Interesse und möchten unser Team bereichern?

Wir freuen uns sehr auf Ihre aussagekräftige Bewerbung.
Sehr geehrte Patienten,

steigende Corona-Zahlen verlangen Verantwortungsbewusstsein und besondere Maßnahmen.

Auch wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und möchten einen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie und Aufrechterhaltung eines normalen Lebens beitragen.

Daher haben wir für unsere Patienten/innen ein Corona-Testzentrum eingerichtet, unterstützen damit aktiv beim Testen und gestalten so Ihren Besuch bei uns in der Praxis unkompliziert.

So einfach geht's:
  • Testung ganz einfach zu Ihrem Zahnarzttermin
  • Schnelltest: Geschultes Fachpersonal führt den PoC-Antigen Schnelltest durch
  • Ergebnis: Nach Auswertung Ihres neg. Testergebnisses erhalten Sie eine Bescheinigung
  • Sie können - sofern dies nicht durch eine behördliche Anordnung untersagt ist - mit Ihrer neg. Bescheinigung in vielen Geschäften ab Ihrem Testzeitpunkt innerhalb von 24h einkaufen. Zu beachten ist dabei die begrenzte Kundenanzahl.

Die Testung ist selbstverständlich freiwillig.

Falls ein Test positiv ausfällt sind wir verpflichtet diese behördlich zu melden und Sie an ihren Hausarzt zu verweisen, der einen PCR-Test durchführen wird.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei bestehendem Termin vorab tel. an, sodass wir die Testung einplanen können.

Über die richtige Ernährung bei Parodontitis
Zwischen Parodontitis und Ernährung gibt es einen direkten Zusammenhang. Mit welchen Lebensmitteln man einer Parodontitis vorbeugen kann bzw. den Heilungsprozess beschleunigen kann, erklärt Dr. med. dent. Annette Kruse, Zahnärztin in Wesel am Niederrhein. Zu den Schwerpunkten in der Zahnarztpraxis Dr. Annette Kruse gehört neben der ästhetischen Zahnmedizin und der Behandlung von Kiefergelenkserkrankungen die Parodontologie und somit unter anderem die zahnmedizinische Betreuung von Parodontitis-Patienten.

Parodontitis, eine der häufigsten Erkrankungen überhaupt, ist eine durch Bakterien hervorgerufene Entzündung des Zahnhalteapparats. Bleibt Parodontitis unbehandelt, kommt es im Verlauf der Erkrankung zunächst zum Rückzug des Zahnfleisches und der Freilegung der Zahnhälse. In einem späteren Stadium kann die bakterielle Entzündung den Kieferknochen befallen und zur Lockerung bzw. zum Ausfall der Zähne führen.

Um die natürlichen Zähne erhalten zu können, ist es für uns Zahnärzte wichtig, Parodontitis frühzeitig zu erkennen. Regelmäßige Vorsorgetermine beim Zahnarzt sollten stattfinden. Besser noch ist es jedoch, wenn Parodontitis erst gar nicht ausbricht. Hierfür trägt in erster Linie eine sorgfältige und gewissenhafte Mundhygiene und regelmäßige Zahnreinigungen dazu bei. Daneben kann man aber auch mit der richtigen Ernährungsweise einer Erkrankung des Zahnhalteapparats entgegenwirken.

In der Zahnarztpraxis in Wesel sind wir Spezialisten auf dem Gebiet der Parodontologie und wissen demnach, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Ernährung und Parodontitis gibt. Bestimmte Nahrungsmittel haben nicht nur eine prophylaktische Wirkung, sondern fördern darüber hinaus auch den Heilungsprozess bei Patienten, die bereits an Parodontitis erkrankt sind. Vitamin C, Magnesium, Kalzium, Omega-3-Fettsäuren – diese Nährstoffe können bei Parodontitis helfen.

Die richtige Ernährungsweise hilft gesunden Menschen dabei, ihr Immunsystem aufrechtzuerhalten, wodurch die Anfälligkeit für die bakterielle Infektion Parodontitis erheblich reduziert wird. Aber auch Menschen, die bereits an Parodontitis leiden, können ihrem Immunsystem, das durch die bakterielle Entzündung geschwächt ist, auf die Sprünge helfen und den Heilungsprozess der Krankheit vorantreiben. Welche Nährstoffe genau sind es, die der Körper zur Stärkung des Immunsystems und zur Bekämpfung der Volkskrankheit Parodontitis benötigt?

Menschen, die an Parodontitis erkrankt sind, sollten darauf achten, den Körper ausreichend mit den Vitaminen A, D und E und allen voran mit Vitamin C zu versorgen. Vitamin C ist dem Körper nicht nur bei der Abwehr der Entzündung behilflich, sondern unterstützt ihn auch bei der Erneuerung von Gewebe. Darüber hinaus reduziert dieses Vitamin den Abbau des Kieferknochens und trägt somit für den Zahnerhalt bei Parodontitis Sorge. Welche Nahrungsmittel enthalten größere Mengen an Vitamin C? Beispielsweise Obstsorten wie Kiwi und Papaya oder Gemüsesorten wie Brokkoli, Paprika und Rosenkohl enthalten viel Vitamin C.

Neben vitaminreichen Nahrungsmitteln sollten Parodontitis-Patienten außerdem Lebensmittel zu sich nehmen, die Mineralien wie zum Beispiel Magnesium und Kalzium enthalten. Magnesium, das etwa in Nüssen, Sonnenblumenkernen, Hülsenfrüchten oder Sesam enthalten ist, wirkt beim Knochen- und Zahnerhalt unterstützend. Kalzium wiederum, das sich in der Hauptsache in Milchprodukten findet, sorgt sowohl für stabile Knochen als auch für stabile Zähne. Untersuchungen zufolge neigen Personen mit Kalziummangel verstärkt zu einer entzündlichen Erkrankung des Zahnhalteapparats.

Leiden Sie unter Parodontitis, empfehlen wir, außerdem den Verzehr von Fisch, genauer Lachs, Hering, Makrele, Sardellen oder Sardinen. Alternativ helfen Öle wie Rapsöl, Walnuss-, Leinsamen- oder Sojaöl. Warum? Weil sowohl der genannte Fisch als auch die Öle reich an Omega-3-Fettsäuren sind, die den Heilungsprozess von Parodontitis erwiesenermaßen beschleunigen können. Das liegt daran, dass sie der mit der Entzündung des Zahnhalteapparat einhergehenden Schädigung des Gewebes entgegenwirken.

Haben Sie Fragen rund um die richtige Ernährung bei Parodontitis? In der Zahnarztpraxis Kruse, beraten wir Sie gern umfangreicher zu Lebensmitteln bzw. Nährstoffen, die der Heilung von Parodontitis förderlich sind. Sprechen Sie uns bei Ihrem nächsten Termin darauf an.

Quelle: ZWP Spezial 11/2020 'Parodontale Gesundheit'.
Parodontitis: Gute Behandlung und Information gleichermaßen wichtig



Aktualisierte Patienteninformation über die Volkskrankheit

Mit der Richtlinie zur systematischen Behandlung von Parodontitis und anderer Parodontalerkrankungen (PAR-Richtlinie) wurde die Parodontitis-Behandlung in der vertragszahnärztlichen Versorgung im vergangenen Jahr grundlegend neu ausgerichtet. Millionen von gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten, die an dieser weit verbreiteten Volkskrankheit leiden, können in Zahnarztpraxen seitdem nach dem aktuellen wissenschaftlichen Stand zahnmedizinischer Erkenntnisse behandelt werden.

Um dem weiterhin großen Informationsbedarf zu den neuen Leistungen gerecht zu werden, hat die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) ihre bewährte Patienteninformation „Parodontitis – Erkrankungen des Zahnhalteapparates vermeiden, erkennen, behandeln“ in einer inhaltlich grundlegend überarbeiteten und ergänzten Neuauflage veröffentlicht, die ab sofort online und gedruckt verfügbar ist. Die Broschüre ist seit vielen Jahren die mit Abstand am häufigsten nachgefragte Publikation der KZBV.

Informationen über Ursachen, Auswirkungen und Risikofaktoren Laienverständlich und wissenschaftlich abgesichert erläutert die Publikation Ursachen und Auswirkungen von parodontalen Erkrankungen, informiert über Risikofaktoren, gibt Tipps zur Vorsorge und Früherkennung und geht umfassend auf die neuen Behandlungsmöglichkeiten ein. Versicherte erhalten zudem einen Überblick, welche Leistungen ihre gesetzliche Krankenkasse übernimmt. Die wissenschaftliche Beratung für die Neuauflage hat Prof. Dr. Bettina Dannewitz, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie übernommen.

Hintergrund: Die neue PAR-Behandlungsstrecke Die Parodontitis ist der Hauptgrund für den Verlust von Zähnen bei Erwachsenen. Auf Grundlage der neuen Behandlungsrichtlinie kann sie mit umfassenden und am individuellen Bedarf ausgerichteten Maßnahmen bekämpft werden. Dazu gehört unter anderem eine individuelle Mundhygieneunterweisung, ergänzt um ein parodontologisches Aufklärungs- und Therapiegespräch. Darüber hinaus wurde der Parodontale Screening Index als echtes Screeninginstrument ausgestaltet und an aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst. Ein wesentlicher Therapieschritt ist auch die unterstützende Parodontitistherapie, um die Ergebnisse der antiinfektiösen und gegebenenfalls chirurgischen Behandlung zu sichern.

Für Zahnärzte: KZBV-Sonderwebsite zur neuen PAR-Richtlinie Für Zahnärztinnen und Zahnärzte stellt die KZBV auf einer Sonderseite ein multimediales Informationsangebot zur PAR-Richtlinie bereit. Über das Portal finden sich zahlreiche Informationen, um die Richtlinie zielgerichtet in der Versorgung umzusetzen. Im Zentrum der Kampagne stehen drei Videos, die die neue Behandlungsstrecke, Abrechnungsmodalitäten, standespolitische und wissenschaftliche Hintergründe sowie Regelungen für die Behandlung vulnerabler Gruppen erläutern. Zu den angebotenen Materialien zählen zudem ein Katalog wichtiger Fragen und Antworten, detaillierte Erläuterungen von Fachinhalten, Formulare und Ausfüllhinweise, Musterbeispiele sowie Statements, Artikel und Presseunterlagen. Das Kommunikationsangebot der KZBV zum Thema PAR wird mit der überarbeiteten Patientenbroschüre zur Auslage und Weitergabe in der Praxis jetzt um einen wichtigen Baustein ergänzt.

Die Patienteninformation „Parodontitis – Erkrankungen des Zahnhalteapparates vermeiden, erkennen, behandeln“ kann in Deutsch sowie in den Hauptmigrantensprachen Türkisch und Russisch auf der Website der KZBV als PDF-Datei kostenfrei heruntergeladen oder als gedrucktes Einzelexemplar bestellt werden. Praxen können zudem Sets mit gedruckten Exemplaren zum Selbstkostenpreis über den Webshop der KZBV bestellen.

Gesundheitsversorgung gehört nicht in die Hände von Spekulanten!



iMVZ: KZBV und BZÄK mahnen erneut dringenden politischen Handlungsbedarf an

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und Bundeszahnärztekammer (BZÄK) nehmen die aktuellen Berichterstattungen in den zahlreichen Medien, insbesondere die Recherchen des Magazins "Panorama" (NDR) zum Anlass, um erneut eindringlich an die Politik zu appellieren, endlich den ungebremsten Zustrom versorgungsfremder Finanzinvestoren aus dem In- und Ausland in die ambulante ärztliche und zahnärztliche Versorgung wirksam zu unterbinden.

Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV:
„Seit Jahren belegen wir der Politik mit Analysen und Gutachten die fatalen Folgen der Einflussnahme versorgungsfremder Investoren auf die Patientenversorgung, ohne dass bisher wirklich wirksame gesetzliche Maßnahmen ergriffen wurden. Das aktuelle Gutachten der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) belegt eindrucksvoll die Richtigkeit der seinerzeitigen im Auftrag der KZBV erstellten Gutachten. Auch die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) teilt die Sorgen der Ärzte- und Zahnärzteschaft und hat in einem Beschluss dringenden gesetzgeberischen Handlungsbedarf festgehalten. Wir schließen uns den Forderungen an, die bestehenden gesetzlichen Regelungen passgenau fortzuentwickeln. Darüber hinaus sollte für mehr Transparenz und Patientenschutz auf Bundes- und Landesebene ein verpflichtendes Register für Medizinische Versorgungszentren (MVZ) geschaffen werden. Angaben von gesellschaftsrechtlichen Eigentümerstrukturen auf Praxisschild und Website von MVZ müssen verpflichtend werden. Weiteres Abwarten der Politik führt zu unabwendbaren negativen Folgen für die Patientenversorgung in Deutschland.“

Prof. Dr. Christoph Benz, Präsident der BZÄK:
„Die aktuellen Recherchen des NDR bestätigen, dass es bereits 5 nach 12 ist. Wenn dort gezeigt wird, wie auf Zahnärztinnen und Zahnärzte in einigen iMVZ massiver Umsatzdruck ausgeübt wird, hat das mit indikationsgerechter Zahnmedizin nichts mehr zu tun, zumal die Zahnärztekammern als Berufsaufsichtsbehörden gegen das Konstrukt iMVZ keine Durchgriffsrechte haben. Zahnmedizin ist kein Gewerbe, so steht es schon in §1 des Zahnheilkundegesetzes. Sollte die ungebremste Zunahme von iMVZ weiterhin nicht eingedämmt werden, ist zu befürchten, dass in absehbarer Zeit die zahnmedizinische Versorgung zu einem großen Teil aus renditeorientierten Gesundheitsfabriken besteht. Dies sollte die Politik jetzt aufrütteln. Auch die Erkenntnisse der neuen IGES-Studie, nach der die iMVZ deutlich höhere Abrechnungszahlen produzieren, sollte zu einem raschen Umdenken führen. Die Zahnmedizin in unserem Lande ist international auf Spitzenniveau – und das auch ohne Fremdkapital, welches nur zu Umsatzdruck, Über- und Fehlversorgung und somit Qualitätsverlust führen wird. Zahnmedizin ist persönliche Dienstleistung am und für den Menschen und keine Fließbandarbeit.“

Weitere Informationen zum Thema iMVZ darunter auch zwei Gutachten sind auf der Website der KZBV abrufbar. Die "Panorama"-Sendung ist in der ARD-Mediathek eingestellt. Das Gutachten der KVB wurde auf der Website der KVB veröffentlicht.

17.05.2022 DGA | Quelle: Bundeszahnärztekammer

Am 12. Mai ist wieder europäischer Tag der Parodontologie



Mit dem Kampagnen Generator der EFP können eigene Social Media Posts erstellen. #TreatYourGums

Der europäische Tag der Parodontologie ist eine jährlich stattfindende internationale Gesundheitskampagne, die darauf abzielt, das Bewusstsein für die Bedeutung der Prävention, Früherkennung und wirksamen Behandlung von Zahnfleischerkrankungen zu schärfen.

Parodontitis ist eine chronisch entzündliche Erkrankung, die alle Anteile des Zahnhalteapparates betrifft und weitgehend irreversible Schäden verursacht. Schätzungen legen nahe, dass in Deutschland ca. 10 Millionen Menschen an einer schweren Parodontitis erkrankt sind. Der Verlauf von Parodontitis ist zumeist langsam und schmerzlos, leichte und moderate Formen von Parodontitis zeigen daher über viele Jahre zumeist wenige oder nur milde Symptome, die von den Patienten oft nicht wahrgenommen oder richtig eingeordnet werden. Unbehandelt oder unzureichend therapiert führt Parodontitis zu einer Zerstörung der zahntragenden Gewebe und letztendlich dem Verlust von Zähnen. Die Erkrankung ist eine der Hauptursachen für Zahnverlust bei Erwachsenen weltweit und hat damit einen negativen Einfluss auf die Kaufunktion, orale Ästhetik und Lebensqualität der Betroffenen. Entscheidend ist, dass Parodontitis auch Auswirkungen auf den gesamten Körper haben kann und mit wichtigen systemischen Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht wird, beispielsweise Diabetes mellitus, kardiovaskuläre Erkrankungen, Schwangerschaftskomplikationen und Demenz. Ergebnisse einer aktuellen Studie zeigen zudem, dass Menschen mit Parodontitis, die an Covid-19 erkranken, ein signifikant höheres Risiko für schwere Komplikationen im Verlauf der Infektion haben. Parodontale Erkrankungen und deren Vorbeugung sowie die Behandlung sind daher nicht nur für die Mundgesundheit, sondern für den ganzen Körper von großer Bedeutung.

Das DG PARO Aktionspaket

Pünktlich zum Tag der Parodontologie erscheint das erste Wartezimmermagazin der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie. Das exklusive Magazin PAROplus behandelt alles Wissenswerte, wissenschaftlich gestützt, rund um die Parodontitis. Mit dem Auslegen des Magazins im Wartezimmer können Zahnärztinnen und Zahnärzte dabei unterstützen, die Patientinnen und Patienten umfangreich über Parodontitis und verwandte Themen aufzuklären. Somit ist die Wartezeit perfekt genutzt. „Ob beim Lesen des Magazins im Wartezimmer oder im zahnärztlichen Gespräch: durch die Themen des Wartezimmermagazins werden Patientinnen und Patienten für das Thema Parodontitis sensibilisiert. Die Inhalte können im Aufklärungsgespräch einfach aufgegriffen werden. Somit kann Wartezeit direkt als wertvolle Aufklärungszeit genutzt werden“, so Dr. Lisa Hezel, die die wissenschaftliche Leitung und Redaktion des Magazins übernahm. „Es liegt auch in unserer Verantwortung, von Anfang an über diese Krankheit zu informieren. Aufklärung ist immer der erste Schritt zur Prävention.”

Auf der Homepage der DG PARO kann das Wartezimmermagazin heruntergeladen werden. Somit ist auch ein kontaktloses Lesen in und außerhalb der Zahnarztpraxis möglich.

Zusätzlich hat die DG PARO in Zusammenarbeit mit CP GABA drei Informationsclips erstellt. Diese machen auf das Thema parodontale Gesundheit aufmerksam. Sie legen auf informative und moderne Art den Fokus auf die Prävention parodontaler Erkrankungen, ohne belehrend zu wirken. Die Videos sind auf dem YouTube-Kanal von meridol® abrufbar.

Weiterhin konnte mit der Firma Dentaid die Aufklärungskampagne Perio & Cardio der European Federation of Periodontology (EFP) ins Deutsche übersetzt werden. Diese sowie weiteres Material und Infografiken stehen auf der Webseite der DG PARO zur Verfügung.

„Gum Health Day 2022” der European Federation of Periodontology (EFP)

„Treat your Gums“ – so das diesjährige Motto der europäischen parodontologischen Fachgesellschaft EFP.

„Die diesjährige Kampagne konzentriert sich stark auf die Behandlung – wir wissen, dass Millionen von Menschen an Zahnfleischerkrankungen leiden, die wirksam behandelt werden können“, erklärt Prof. Dr. Moritz Kebschull, Koordinator des „Gum Health Day 2022“. „Treat your Gums“ fordert diese Behandlung, die positive Auswirkungen auf den Mund und den ganzen Körper zeigt und bezieht damit auch die kürzlich von der EFP erstellten Leitlinien zur Behandlung von Parodontitis als wichtigen Bestandteil in die Initiative ein.

Eine wichtige Neuerung in diesem Jahr ist ein von der EFP entwickelter „Customized Content Generator“. Dies ist ein Feature, das den 37 der EFP angeschlossenen nationalen Gesellschaften für Parodontologie, ihren Mitgliedern, sowie Praxen, Krankenhäusern und Mitgliedern der Öffentlichkeit, ermöglicht, ihre eigenen Versionen von Social-Media-Beiträgen und Postern für den Parodontologietag 2022 auf der Grundlage einer Reihe von grafischen Vorlagen und Schlagworten zu individualisieren und unter dem Hashtag #TreatYourGums zu veröffentlichen.